Paar mit Hund am Campervan in der Natur
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Vanlife mit Hund: So klappt das Reisen mit Tier

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driveaway Redaktion

1. Mai 2025· 5 Min. Lesezeit

Immer mehr Campervans sind hundefreundlich. Was du beachten musst und welche Vans besonders gut geeignet sind.

Hund zu Hause lassen? Kommt nicht in Frage. Immer mehr Vanlife-Enthusiasten nehmen ihren vierbeinigen Begleiter einfach mit — und für viele ist das der beste Reisegefährte, den man sich vorstellen kann. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund ums Reisen mit Hund im Campervan.

Ist mein Hund geeignet für Vanlife?

Grundsätzlich können die meisten Hunde mit auf Reisen — aber es kommt auf das Temperament an. Ruhige, anpassungsfähige Hunde, die es gewöhnt sind, Zeit im Auto zu verbringen, gewöhnen sich schnell ans Vanleben. Junge Hunde und Welpen können durch Konsequenz und positive Verstärkung gut konditioniert werden. Ältere Hunde mit Gelenkproblemen brauchen eine bequeme, tiefe Schlafstelle und kurze Etappen.

Gewöhnung

Nehmt den Hund schon während des Ausbaus mit in den Van — damit er den Raum als seinen eigenen kennenlernt, bevor die erste große Reise losgeht.

Sicherheit im Van

Im Fahrbetrieb muss der Hund gesichert sein — das ist nicht nur Pflicht, sondern lebensrettend. Optionen: Hundesicherheitsgurt (geprüft nach ADAC-Test), Transportbox, die fest verzurrt ist, oder ein Trenngitter zwischen Laderaum und Fahrgastraum. Im Stand sind Ventilation und Temperatur entscheidend: Niemals den Hund im geschlossenen, aufgeheizten Van lassen.

  • Sicherheitsgurt oder crashgetestete Transportbox
  • Frisches Wasser immer verfügbar (spezieller Reise-Trinknapf)
  • Niemals alleine im heißen Van lassen
  • Immer Leine und Maulkorb (für bestimmte Länder Pflicht) dabei haben
  • EU-Heimtierausweis für Reisen ins Ausland
  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten

Der perfekte Platz im Van

Viele Vanlife-Hunde schlafen auf dem Bett mit — das ist eine Frage der persönlichen Präferenz. Wer es trennen möchte: Unter dem Bett, mit einem Eigangsbereich durch eine Luke, ist für die meisten Hunde ein idealer Schlafplatz. Wichtig: Der Platz sollte nicht direkt über dem Motorraum liegen (Hitze). Hundedecken und -kissen aus Polyester sind leicht zu reinigen.

Hundepfoten und lange Fahrten

Plane alle zwei bis drei Stunden eine Pause ein. Nicht nur für den Hund — auch für dich. Kurze Gassirunden an Raststätten, Tankstellen oder auf Feldwegen reichen, um den Hund auszupowern und die Blase zu leeren. Gute Vanlife-Apps zeigen hundefreundliche Parks und Grünflächen entlang der Route.

Seit wir unseren Labrador Balu dabei haben, sind wir langsamer geworden — und das ist das Beste, was dem Vanlife passieren konnte. Man entdeckt so viel mehr, wenn man öfter anhält.

Kira & Sven, Vanlife-Paar aus Hamburg

Länderspezifische Regeln

Je nach Reiseziel gibt es unterschiedliche Regelungen. In Frankreich beispielsweise müssen Hunde in Restaurants draußen bleiben, in vielen Teilen Spaniens sind sie an Stränden im Sommer verboten. Informiere dich vorab über die Regeln in deinem Reiseland. Grundregel: EU-Heimtierausweis, Chip und aktuelle Tollwut-Impfung — das öffnet in fast ganz Europa alle Türen.

Beste Ressource

Die App 'BringFido' zeigt hundefreundliche Hotels, Restaurants, Parks und Campingplätze weltweit. Unverzichtbar für die Reiseplanung mit Hund.

Welche Vans eignen sich besonders?

Größere Transporter wie VW Crafter, Mercedes Sprinter oder Ford Transit bieten die meiste Flexibilität für Hunde. Eine Heckklappe mit niedrigem Einstieg ist ideal für ältere Hunde oder große Rassen. Einige Anbieter auf driveaway vermieten explizit hundefreundliche Vans — Filteroption einfach aktivieren und den passenden Camper für euch und euren vierbeinigen Reisegefährten finden.